Aktuelles

Dienstag, 30. Juni 2020

Sommer – Sonne – Herzenswärme

Mit Themen, die das Herz berühren, begleitet Qi Gong uns nun durch den Sommer.

Zwei wunderbare Seminare – jedes in seiner Art einzigartig, helfen uns, unseren körperlichen, wie emotionalen Stress abzuladen und neue Kräfte und Einsichten zu gewinnen.



Das erste Sommerseminar findet am 25. & 26. Juli in Wien, im Zentrum im Werd statt und hat vor allem die emotionalen Themen von Leber und Gallenblase im Visier.

Die Gallenblase – Leben zwischen Wut und Mut.

Emotionen haben ihren Sitz in der Leber, doch die Galle bringt sie zum Ausdruck.

So mancher spuckt dabei regelrecht Gift und Galle nach aussen, während ein anderer sie sprachlos und still in Form von Gallenblasensteinchen in sich trägt...

Gerade Leber & Gallenblase erdulden im Moment bei vielen von uns extreme

Überbelastung. Stress, permanente Spannung und Überverantwortung löst über sie eine Reihe weiterer Körperunbefindlichkeiten aus, wie Migräne, PMS, Sehstörungen, Tinnitus, Brustspannung, Muskelkrämpfe oder Ischialgie, die wir eingehend beleuchten.

Ausgewählte Qi Gong-Übungen aus dem medizinischen Qi Gong der 4 Jahreszeiten,

bringen uns die Ausgewogenheit und Gelassenheit zurück, so dass wir uns wieder mutig

dem Fluss unseres Lebens anvertrauen können.


Unser 2. Sommerseminar findet am 01. & 02. August in St. Pölten im Lilienhof statt und bei gutem Wetter werden wir viel in der frischen Natur üben können.

Sommer – Sonne – Herzenswärme

Herzens-Qi Gong

Der Sommer ist die Zeit, wo es uns leichtfällt, uns äusserlich aber auch innerlich zu öffnen und die wärmenden Kräfte von aussen in uns aufzunehmen.

Diese Herz-Qi Gong-Übungen vermitteln uns die Leichtigkeit des Sommers.

Sie öffnen unser ganzes Wesen – sie stärken unser Shen, unsere Ausstrahlung, öffnen sanft unsere Herzensebene und machen uns wieder weich und zugänglich für unsere Herzensqualitäten – Mitgefühl, Menschlichkeit und Liebe.

Sommer, die Zeit des Lichts, der Wärme, der Entspannung und der Leichtigkeit.

Freisein, Urlaub, Loslassen, Geniessen.

Lasst uns gemeinsam den Sommer in Empfang nehmen und geniessen!


„Sommerfrische im Herzen erhellt so manchen düsteren Tag.
Die warme Luft mit viel Gefühl einatmen und die Sorgen langsam ausatmen.
Die Last zieht dahin auf einer leichten Brise.“
Autor unbekannt

Sommerliche Grüsse
Tanja Thiry


Dienstag, 26. Mai 2020

Es darf weitergehen!

Stillstand bedeutet nicht zwangsläufig ein Zustand von Nichtigkeit.

Geschieht wenig im Außen, so hat das Innere mehr Raum, sich zu entfalten, sich hörbar und sichtbar zu machen.

So freue ich mich unendlich, gerade an Pfingsten unser Psychosomatisches Qi Gong wieder mit einem wunderbaren Thema neu aufleben zu lassen.


Viel Freude bereits im Vorfeld mit einem Ausschnitt aus dem Skriptum:   


Die Geschichte von Hun – Shen – Yi – Po & Zhi

Die 5 Geistseelen und wie sie sich in unserer Psyche zum Ausdruck bringen

In diesem Seminar betreten wir die Welt der spirituellen Energien und gewähren uns einige Einblicke in die spirituelle Medizin.

Jede groß-artige Kultur limitiert sich nicht nur auf das rein Sichtbare und Faktische, sondern hat ihre besonderen Ansichten zu Gesundheit, physischem Wohlsein, aber auch unserem seelischen Heilsein. Und wahres Wohl macht sich Gedanken über unsere Herkunft und unseren wahren Ursprung. Wo kommen wir her – wo kommt Leben her, wie ist es entstanden, bzw. wer hat es erschaffen, wo gehen wir wieder hin…

Wahre Medizin ist „Ursprungsmedizin“

Schwer zu be-greifen ist das Konzept der Seele. Er-greifen lässt sich die Seele schon gar nicht, denn sie besitzt keine physische Form. Sie gilt als zeitlos und viele Menschenleben überdauernd. Sie ist frei – bewegt sich frei wie ein Vogel, ist nicht erdgebunden.

Einen Wohnort allerdings schenkt ihr zeitlebens unser physischer Körper.

Er wird betrachtet als Vehikel, mit dem sich die Seele im Leben fortbewegen und ihre Spiritualität manifestieren kann.

So sollten wir unseren Körper ehren, achten, rein und gesund erhalten, damit sich die Seele darin wohlfühlen und entfalten kann.

Als besondere Herberge, Residenz und Wirkstätte hat sich die Seele unser Herz ausgewählt.

Etwas anders sieht es die Chinesische Medizin. Nicht eine, sondern 5 Seelen-Anteile setzen sich zusammen und formen unser Seelenleben.

Gemeinsam tanzen sie die Melodie unserer Gedanken und Emotionen…

Am Ziel steht „die Buddha-Natur“ – oder „das Buddha-Sein“,

Und Buddha meint – Der Erwachte, der Erleuchtete – wie Jesus…


In Dankbarkeit & Vorfreude auf unser Wiedersehen
Tanja Thiry

Dienstag, 24. März 2020

Erdeball-Meditation

Liebe Freunde!

Heute spreche ich euch in besonderer Weise an – Immer wieder lehre ich, Cranio nicht nur zu machen, sondern den Cranio-Geist zu leben. Und keine Situation könnte nun herausfordernder sein, für neue „Feldarbeit“, wie diese. Ich spreche alle an, die sich in Cranio auskennen, ob sie es schon selber praktizieren, es gerade lernen, oder die, die gerne mit meiner Art in Berührung kommen möchten…

Ihr wisst, dass ich ein Verfechter der feinen, nicht manipulativen Methoden bin, und alles was geschieht hat einen Sinn und Zweck. Es passiert, weil es zu passieren hat und von höherer Quelle zugelassen wird. So sollten wir uns der Situation demütig hingeben – und dennoch sollten wir nicht unsere Schöpferkraft vergessen!


Es hat mich heute früh – nachdem ich mein momentan tägliches Trübsal geblasen hab – die Cranio-Welt wieder gefunden, und es gingen so allerlei Gedanken durch meinen Kopf.

Es will sich die Lage nicht entspannen, sondern wir driften noch mehr hinein in die volle Extension und fühlen uns kollektiv schon alle sehr komprimiert à la Kanonenkugel... so kommt es mir gerade. Und dann überlege ich was wir mit so einem Kopf tun würden – wir würden ihn natürlich versuchen zu entspannen mit uns doch bekannten Methoden... Den Zustand der momentanen Situation zuerst einmal anerkennen und dann den Zeitlauf auch wieder an die andere Phase erinnern, an die Weite – und das System dann einladen, hin in eine neue, momentan passende Mitte...


Es ist nur so ein Gedanke, aber was im Kleinen, das ist doch auch im Grossen. Wenn viel Dunkelheit vorherrscht, heisst das noch nicht, dass da gar kein Licht mehr ist, es hat sich nur sehr zurückgezogen – hin zu seinem innersten Kern – und gerade von da aus wirkt es wie ein innerer Atomkern, mit einer extrem mächtigen Macht.

Das Vorhandene nicht ignorieren, aber es auch nicht pausenlos noch mehr aufbatzen, so dass es sich weiter hochschaukeln kann. Dieser unsichtbare „Feind“ – doch wir haben ihn doch als solchen erklärt – ist ER es wirklich?? Ich erinnere mich an Worte die ich in grosser Dankbarkeit in Cranio gelernt habe – „Die Natur will uns IMMER helfen“ – Lade sie ein, wieder Teil zu werden von deiner Arbeit“ – wir könnten es ergänzen – „Teil zu sein von deinem Sein!“

Und ist nicht auch ein Bakterium, ein Pilz oder ein Virus – Teil der Natur?

Und schwingt nicht auch die Erde, der ganze Kosmos im eigenen universellen Puls??!!


So möchte ich mich hinsetzten – am besten gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten - und dem Erdeball eine Cranio anbieten.

So lasst uns bis Ostern täglich und zur gleichen Zeit gemeinsam in die Meditation gehen. Wir ziehen uns dafür zurück in unserem Cranio-Raum oder an einem anderen schönen Platz …

… werden ruhig und atmen, und nehmen uns einige Momente, uns selber zu spüren…
…wir weiten unser Bewusstsein, weit über seine üblichen Grenzen hinaus – und 
stellen uns vor, wie wir den Erdeball sanft und beruhigend in unseren Händen halten – wir spüren seinen Puls, sein Atmen… und bekommen einen Eindruck von seiner momentanen Qualität…, von seinen Bedürfnissen…!

Und ihr habt es schon so oft erlebt – wenn wir eine gute Cranio durchführen, wirkt sich das immer auch sehr wohlig, entspannend, kräftigend und nährend auf uns selber aus.


Ich freue mich über jeden, der sich beteiligen möchte, bitte gebt mir kurzen Kontakt für genauere Anleitungen, und gerne tauschen wir unsere meditativen Erfahrungen aus!

In tiefer Cranio-Verbundenheit und diesmal für einen ganz besonderen „Klienten“

Eure Tanja


Dienstag, 17. März 2020

Liebe Freunde!

Ein paar Worte und Gedanken an Euch, aus Deutschland, denn die Widrigkeiten nach Österreich zu kommen, waren diesmal einfach zu stark.

So haben die äußeren Umstände auch ihren Einfluss auf die Aktivitäten von Herz im Rhythmus. Folgende Veränderungen liegen vor:

  • Psychosomatisches Qi Gong: Die Gallenblase – Leben zwischen Wut und Mut fällt aus und wird verlegt auf den 25. & 26 Juli. Ihr findet die neue Ausschreibung unter „Seminare“.
  • Das Homöopathie-Seminar vom 25. April wird ebenfalls verlegt, ein neues Datum wird bekannt gegeben. 


Es sind dies Momente, in denen das Corona-Virus einen jeden einzelnen von uns vor ganz persönliche Herausforderungen stellt, indem es uns in Resonanz führt mit unseren jeweiligen individuellen Themen. Für die Infizierten und Erkrankten mag es Krankheit bedeuten, und die damit verbundene Angst und Unsicherheit vor einem unbekannten Angreifer und der körperliche Umgang mit den Krankheitssymptomen.

Andere führt es in die Erfahrung von Isolation und Zurückgeworfen werden auf sich selbst, z.B. alleine zuhause oder isoliert an Urlaubsorten, oder in Quarantänestationen.  

Es fordert uns auf, uns unseren Familien und Kindern zuzuwenden und stellt unsere beruflichen Verpflichtungen in Frage.

Viele Menschen sind bemüht, über ihre Grenzen hinauszugehen, um anderen zu helfen. Ich meine nicht nur die Ärzte oder Pflegepersonal, sondern sehe auch jene, die unterwegs sind, um uns mit Nahrungsmitteln und allem Wichtigen zu versorgen… Denn gerade die Angst vor Mangel aktiviert sich derzeit sehr stark und wir erleben es bei so manchen Einkaufsschlachten in den Supermärkten, wie sich unser innerer Überlebensdrang manifestiert.

Wir werden peinlich berührt von Existenznot und drohen in die Panik zu geraten – zu Recht!

Nichts ist mehr wie es war – eine Schockerfahrung!


Aus der TCM wissen wir, wie sehr all diese Faktoren massiv auf unser Jing, unsere Essenz und Lebenskraft einwirken und es zu schwächen vermögen. Dass gerade das unsere bereits angeschlagenen Immunsysteme nicht unbedingt fördert, ergibt sich von alleine.

Ich sehe mich von diesen Ängsten nicht ausgenommen. Ich versuche ihnen zu begegnen, mit Bewusstsein, Vertrauen und einigen Grundsätzen aus dem Qi Gong und der Cranio-Erfahrung. Es reicht nun nicht nur aus, die Niere über Übungen zu stärken, sondern es braucht einen positiven Einfluss auf unser Mentalfeld. Unsere Gedanken haben eine sehr starke Macht –jeder richtet sie aus für sich – auf das Kranke oder auf das Gesunde – auf das Negative oder das Schöne – auf das Fehlende oder das Vorhandene!

Und ich erinnere an den berühmten osteopathischen Grundsatz: Suche nicht immer nur nach den Symptomen, beschränke dich nicht nur auf die Krankheit (im Körper, in der jetzigen Situation…) sondern suche die „Gesundheit“ und richte deinen Fokus auf diese!!

Und ein weiterer, sehr heilsamer Faktor: Finde Sicherheit! – In dir, mit anderen!

Besondere Bedeutung bekommt die menschliche Nähe – wobei wir doch gerade diese meiden sollten! Ein Widerspruch in sich?? – Ich glaube nicht, wenn wir die Essenz von Menschlichkeit, und Zwischenmenschlichkeit verstehen!

Und so erlebe ich gerade JETZT Momente von tiefer Verbundenheit – über die Grenzen hinaus, danke, für Eure überaus zahlreichen Kontakte von Herz zu Herz!

Tanja Thiry


Gebet

Bewahre mich vor dem naiven Glauben,
es müsste im Leben alles glatt gehen.
Schenke mir die nüchterne Erkenntnis,
dass Rückschläge eine Zugabe zum Leben sind,
durch die wir wachsen und reifen.
Antoine de Saint-Exupéry

Donnerstag, 20.02.2020

Frühlingserwachen!

Bald wird sich der Frühling anbahnen und mit ihm denken wir an Löwenzahn, Brennnessel und entgiftende Leber-Entschlackungskuren…


Doch heute möchte ich euch eine kleine Geschichte erzählen!

Es ist kein Märchen, obwohl es so beginnt…


Es war einmal…

Es war einmal eine Gallenblase, lieblich und zart…

Vor langer, langer Zeit, da lebte in einem kleinen menschlichen Körper, eine glückliche, kleine Gallenblase. Ganz aufgeweckt, freundlich und zart war ihr Wesen.

Gemeinsam mit ihren vielen Organ-Brüdern und -Schwestern wuchs sie in dem kleinen Menschenkörper heran und erfreute sich in der inneren Organ-Welt eines entspannten Daseins.

Und während alle Organ-Kinder mit jedem neuen Lebensjahr kräftig immer weiter heranwuchsen und immer mehr Platz im Menschenhaus für sich beanspruchten, blieb die Gallenblase so klein, dass die Leber entschied, sie als ihre kleine Schwester schützend unter ihre Fittiche zu nehmen.


Eines Tages traten alle Organ-Kinder vor den Großen Körper-Weisheitsrat. Er sollte sie mit ihrer großen künftigen Lebensaufgabe vertraut machen.

„Nun, die Wichtigsten zuerst!“, verkündeten sie.

„Das Herz soll stetig pumpen und dabei kraftvoll das Blut überall hinbringen, und das Gehirn soll seinen Menschen beim Denken unterstützen.“

„Du Lunge, bist zum Atmen da.“

„Der Darm ist nun viele Meter lang gewachsen, gemeinsam mit dem Magen soll er sich um die feste Nahrung kümmern.“

„Ihr Beide, Niere und Blase seid für die Wasserverhältnisse zuständig.“

„Du Leber, bist groß und mächtig und kümmerst dich, gemeinsam mit der Bauchspeicheldrüse um den Stoffwechsel.“

„Und du kleine Gallenblase, ja was machen wir mit dir, du bist recht winzig, wie uns scheint??!“ Und sie stutzten für einige Augenblicke… und berieten sich lange…

„Kleinheit hat nichts mit Schwäche zu tun“, meinte der Körperweisheits-Oberrat - „Dieser kleine Gallenzwerg hat schon oftmals Mut bewiesen. Sie imponiert mir durch ihre Pfiffigkeit und ihren kecken, wenn manchmal auch etwas vorlauten Charakter.

 „Ja, klein aber oho!“ – stimmten die anderen Körperweisheits-Ratsmitglieder zu – „Beindruckend! Sie ist wie ein kluger Stratege, kann planen, trifft kluge Entscheidungen und bringt sogar die träge Hüfte in Schwung. Sie könnte zukünftig die Richtung angeben und wichtige Kontrollfunktionen im Menschenkörper übernehmen.

„Gerne möchten wir die Gallenblase damit beauftragen, Kontrolle und Verantwortung über die innere Herdenschar zu übernehmen!“


Und so kam es, dass gerade sie, die Gallenblase, obwohl die Kleinste von allen Vertretern der inneren Organwelt, von der großen Körperweisheit auserwählt und beauftragt wurde, auf ganz viele Körperfunktionen zu achten.

Die kleine Gallenblase war mächtig stolz und übernahm ihre Aufgabe für ihren Menschenkörper mit großem Ernst. Ganz gewissenhaft plante sie, traf geschickt Entscheidungen und koordinierte musterhaft die ihr unterliegenden Körperfunktionen.

So perfekt tat sie dies, dass sogar andere, schwächere Gallenblasen von anderen Menschenwesen an sie herantraten, damit sie für sie mitentschied und mitplante. 

So kümmerte sie sich unermüdlich und verantwortungsbewusst, plante, organisierte, arrangierte, leitete – für sich, und viele andere, tagein – tagaus – am Tag und sogar in der Nacht.

 

Doch hinter all den vielen alltäglichen Anstrengungen lauerten heimlich die Feinde der Gallenblase. Die Bösewichte hießen Fett, Frust, Überforderung und Zwist. Immer häufiger nagten sie an ihr, ließen ihren Saft überfließen, oder die Energie in ihrem kleinen Gallen-Bauch einfach zu Stein werden.

All das setzte ihr mit der Zeit sehr zu. Immer häufiger fühlte sich die tapfere Gallenblase verkrampft, schmiegte sich in solchen Momenten besonders fest an ihre große Leber-Schwester an und wickelte sich zum Schutze fest in ihr Bauchfell.  Eines Tages jedoch zerriss es sie fast vor Schmerz, ihr war ganz heiß, sie fühlte sich soo elendig…

 „Oh wei, au au, was ist los mit dir, du tust mir weh!“, schimpfte der große Mensch – genug jetzt, weg mit dir!“

So kam es, wie es kommen musste…raus mit dem Störenfried, weg mit dem großartigen Planer…

Es war einmal… es WAR einmal eine Gallenblase…

„Ah, endlich geht es mir wieder besser, Ende gut – alles gut“, meinte das Menschenwesen – Und so lebte es fortan wieder glücklich und zufrieden, bis an sein Lebensende…

Nicht wahr?


Und was wir lernen können?!

  • Ja, die Gallenblase ist ein wunderbarer Planer und Stratege, aber in erster Linie obliegen ihr die Funktions-Kontrollen im eigenen Körper. Sie darf ihr Tätigkeitsfeld nicht permanent auf zu Viele im Außen ausrichten.
  • Da sie sich sehr schnell anspannt und verkrampft, ihre Energie allzu leicht blockiert und Stress ihr sehr zusetzt, sollten wir der Gallenblase immer wieder viel Entspannung und lockere Bewegung gönnen.


Wer mehr zu dem einzigartigen Wesen und den interessanten Funktions-Bereichen der Gallenblase erfahren möchte UND sich selber mit äußerst wertvollen Qi Gong-Übungen stärken möchte, verweise ich auf unser nächstes Seminar vom 28. – 29. März 2020:

Die Gallenblase – Leben zwischen Wut und Mut.


Es beinhaltet spezielle Übungen zur Harmonisierung des Holz-Elements, beleuchtet humorvoll aber klar unsere „gallige“ Persönlichkeitsstruktur und bietet viele hilfreiche Tipps rundum Ernährung für Leber und Gallenblase.

Details und Infos zur Anmeldung: qigong-gallenblase-seminar.pdf

Bei Interesse, nehmt gerne Kontakt mit mir auf!

Tanja Thiry


Mittwoch, 19.02.2020

Liebe Freunde und Schüler!

Wie sehr sich Feuer und Wasser unterstützen und fördern, durften wir an diesem letzten Qi Gong Wochenende gemeinsam erfahren, und ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal sehr herzlich bei allen Kursteilnehmern bedanken.


Und wie Ihr seht, ist es mir sogar gelungen, doch noch die alte Schildkröte aufzutreiben… UND … sie hat sogar ihren Kopf nach außen gestreckt…

So nehmt Euch in Eurem hektischen Alltag gerade oftmals ein Beispiel an ihr – SIE lässt sich nicht treiben, nicht hetzen, sondern verweilt in ihrer Bedächtigkeit, ihrer Langsamkeit und Gemütlichkeit – eben voll Yin.

… und ist dabei älter und gesünder, wie so manches menschliches Geschöpf…

Ich wünsche euch beim Integrieren Eurer neuen Übungen sehr viel Freude, gute Qi-Erfahrungen und eine Menge neuer Kraft für eure Energiespeicher.

Tanja Thiry

Mittwoch, 15. Jänner 2020

Auf-Bruch

Die Wintersonnenwende und auch die Raunächte liegen bereits hinter uns, und zunehmend bricht der Winter seine Härte und seine Starre langsam auf. Ein neuer Jahreszyklus bahnt sich noch kaum merklich an.

Auch wir von Herz im Rhythmus machen uns bereit für den Aufbruch im neuen Jahr – und man stellt fest – nicht immer wenn etwas „bricht“ muss es mit Destruktion oder Zerfall zu tun haben.


Die Seminar-Vorbereitungen für unser erstes Qi Gong Wochenende am 15. & 16. Februar laufen, und ich freue mich sehr, Euch das Shao Yin Qi Gong vorzustellen.

Die Organe die wir hier nun vor allem stärken werden, sind die Niere und das Herz – die Organe der sogenannten Shao Yin-Achse.

Dieses System der Meridian-Achsen ist uns noch nicht so geläufig, wie die übliche paarweise Darstellung der Meridiane, wo beispielsweise die Niere sich mit der Blase verbünden würde.

Dass die Nieren dem Winter, der Kälte und dem Element Wasser zugeordnet werden und wir sie insbesondere in der kalten Jahreszeit stützen müssen damit sie keinen Schaden nimmt, wissen viele. Der Zusammenhang mit dem Herzen und damit mit dem Feuer wird nicht so sehr betont und doch ist diese Beziehung sehr besonders.

Denn wenn die Shao Yin-Achse in uns Menschen „zerbricht“, lösen sich Niere und Herz aus ihrer Partnerschaft – Herz & Nieren kommunizieren nicht mehr miteinander und jeder geht sprichwörtlich seinen eigenen Weg.

Die Niere erfährt keine Wärme mehr vom Herzen und das Herz wiederum wird nicht mehr vom seichten Nieren-Wasser umspült und heizt sich auf – wir fühlen uns innerlich erschöpft, unangenehm agitiert, rastlos und leiden oft unter Angstzuständen.

Im Shao Yin-Qi Gong wollen wir Herz & Nieren wieder intensiv miteinander in Berührung bringen. Darüber hinaus sind gerade diese Übungen sehr regenerativ, sehr stärkend und meditativ.

Auch die Cranio-Tätigen können von ihnen in besonderer Art profitieren. Angewendet in der laufenden Sitzung erhalten sie unsere Kraft und schützen uns vor dem schleichenden Prozess des Sich Auslaugens und der Erschöpfung und lassen uns in besonderer Präsenz mit dem Klienten in Verbindung sein.


In großer Vorfreude, Euch dieses spezielle Wissen in spannender Theorie und vor allem intensiver Übungspraxis zu vermitteln,

Eure Tanja Thiry